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Mit Mängelsoftware bei Lichtplanung nicht im Dunkeln tappen

19.08.2019 | 6 min Lesedauer | Written by Johannes Heinrich

Die Architektur der Zukunft

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Durchdachte Beleuchtungskonzepte und Lichtdesigns werde heute vom Hotel über das Großraumbüro bis zum Einzelhandel eingesetzt. Ebenso vielfältig sind ihre Ziele: Beispielsweise sollen sie zu einer optimalen Arbeitsatmosphäre beitragen, oder eine kaufanregende Wirkung ausüben. Die Ansprüche steigen und damit werden Planung und Installation von Beleuchtungen in großen Objekten zunehmend komplexer. Die Mängelsoftware PlanRadar unterstützt Planer und ausführende Unternehmen bei einer reibungslosen Umsetzung von Lichtdesigns.

Gang mit Neonlichtern

Gutes Licht, helle Stimmung

Licht macht unsere Umgebung nicht nur sichtbar. Es spielt auch eine entscheidende Rolle dabei, wie wir Dinge wahrnehmen. Beispielsweise lässt warmes Licht die Brötchen im Bäckerladen besonders knusprig aussehen oder eine Arztpraxis freundlicher wirken. Weißlicht oder Tageslicht fördert hingegen die Konzentration und eine gute Sicht – optimal für die Arbeit am Computer. Was also eine optimale Beleuchtung ist, hängt von den Räumlichkeiten und den darin verrichteten Tätigkeiten ab.

In jedem Fall haben neue Technologien die Möglichkeiten der Lichtplanung in Einzelhandel, Gewerbe, oder Industrie in den letzten Jahren stark erweitert. Ob Hintergrundbeleuchtung oder Akzentlicht – bei der Art der Beleuchtung besteht eine ebenso große Auswahl, wie bei der eingesetzten Lichtfarbe und Lichtstärke. Doch die dahinterstehende Technik wird nicht nur vielfältiger, sondern auch intelligenter. Dank Sensoren registrieren Lampen, ob ein Mensch in der Nähe ist und spenden nur dann Helligkeit, wenn sie benötigt wird. Mittels Big Data und Künstlicher Intelligenz kann die Lichtnutzung in Gebäuden zunehmend effizienter ausgewertet werden. Das ermöglicht bessere Voraussagen zum zukünftigen Bedarf oder Verbrauchsspitzen. Ebenso wurde die Steuerung einzelner Leuchten einfacher. Das erhöht die Flexibilität und erlaubt die Einbindung in Arbeitsabläufe.

Herausforderungen an die Lichtplanung

Aber nicht nur die Lichttechnik und Elektronik sind anspruchsvoller geworden. Zunehmend wichtiger werden in diesem Zusammenhang auch Fragen der Wirtschaftlichkeit. So müssen Lichtplaner die Kosten für ein Beleuchtungskonzept inklusive benötigter Materialien und dem Aufwand im laufenden Betrieb berücksichtigen. Darunter fallen auch die zu erwartende Lebensdauer und Kosten für den Austausch bei Gebrechen.

Darüber hinaus machen auch die Wünsche und Anforderungen der Kunden die Lichtplanung komplexer. Da kein Gebäude dem anderen gleicht, müssen Lösungen individuell erarbeitet werden. Das setzt einen einwandfreien Planungsprozess voraus. Dieser muss neben den technischen und wirtschaftlichen Aspekten auch eine möglichst schnelle und einfache Umsetzung eines neuen oder überarbeiteten Beleuchtungskonzepts in einem Objekt ermöglichen.

Worauf es dabei im Detail ankommt, verdeutlichen die folgenden zwei Beispiele.

Beleuchtung in Herrenmodengeschäft

Beleuchtung im Verkaufsraum – Die Blicke des Käufers lenken

Im Retail-Bereich dreht sich alles um die Inszenierung von Geschäften und den darin angebotenen Waren. Kunden sollen dazu animiert werden, das Geschäft zu betreten und möglichst lange darin zu verweilen, um die Verkaufschancen zu steigern. Dazu müssen Raum, Licht, die präsentierten Produkte und die Erwartungen der gewünschten Zielgruppen miteinander abgestimmt werden. Das Ergebnis: Gemüse im Discounter-Supermarkt wird anders in Szene gesetzt, als Sakkos beim exklusiven Herrenausstatter. Durchdachtes Lichtdesign lässt sich die Aufmerksamkeit der Kunden gezielt lenken. Unterschiedliche Lichtfarben oder Beleuchtungsstärken grenzen Bereiche im Geschäft voneinander ab oder heben bestimmte Produkte hervor.

Insbesondere Ketten oder Franchisegeber haben im Einzelhandel umfassende Konzepte für die Ausstattung und Inszenierung von Verkaufsräumen entwickelt. Lichtdesign soll aber nicht nur Kunden anlocken, sondern auch den Wiedererkennungswert einer Marke steigern.

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Licht am Arbeitsplatz

Gedämpftes Licht erzeugt im Restaurant eine heimelige Atmosphäre. Zu wenig Helligkeit im Büro oder an der Fertigungslinie schadet hingegen den Augen und geht zulasten der Arbeitsleistung. Doch nicht nur die Gesundheit leidet bei einer zu geringen Beleuchtungsstärke – es steigt auch die Gefahr von Unfällen, weshalb die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) vorschreibt, dass Arbeitsräume über ausreichend Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen verfügen müssen. Ausgenommen sind Arbeitsplätze, an denen die baulichen Gegebenheiten keine Alternative zulassen. Beispiele sind öffentliche Bauten, bei denen es sich oft um ältere Gemäuer ohne Fenster handelt und bei deren Planung und Errichtung solche Überlegungen noch keine wichtige Rolle spielten. Umso wichtiger ist eine ausreichende künstliche Beleuchtung. Wie viele Lux am Arbeitsplatz notwendig sind, ist gesetzlich nicht geregelt. Die Norm DIN EN 12464-1 gibt jedoch Empfehlungen zu den Beleuchtungsstärken ab. So werden zum Beispiel für Büroräumlichkeiten mindestens 500 Lux empfohlen.

Damit in der Praxis optimale Ergebnisse erzielt werden, genügt es aber nicht, bloß zwischen LED-Lampen oder Leuchtstoffröhren auszuwählen. Vor Ort zählen auch die Gebäudemaße – ein Verkaufsraum mit drei Metern Höhe bringt andere Voraussetzungen mit sich, als eine 15 Meter hohe Produktionshalle. Ebenso müssen die Reflexionsgrade der vorhandenen Oberflächen oder das Vorhandensein großer Objekte im Raum berücksichtigt werden.

PlanRadar App am Smartphone

Dank Software einfache Baubegleitung für Lichtplaner und Monteure

Eine Beleuchtung, die alle Erwartungen erfüllt, muss aber nicht nur gut geplant, sondern auch richtig ausgeführt werden. Mit der Software PlanRadar wird die Dokumentation und Kommunikation rund um einzelne Arbeitsschritte und Leistungen effizienter. Die Software ist auf Android, iOS und Windows vom Smartphone bis zum Tablet für alle mobilen Endgeräte erhältlich und wird weltweit von Unternehmen im Bau- und Immobilienwesen eingesetzt. Die App bietet Nutzern verschiedene Vorteile:

  • Vorgesehene Beleuchtungskörper, Defekte oder andere Sachverhalte werden als Tickets auf digitalen Bauplänen verzeichnet. Informationen können als Text, Bild oder Sprachnotiz hinterlegt werden. Die Daten werden von der Software in Echtzeit mit den relevanten Mitarbeitern oder externen Auftragnehmern geteilt. Empfänger können ihrerseits Kommentare verfassen, den Status bearbeiten oder selbst Bilder hinzufügen.
  • Wo sind welche Beleuchtungskörper zu verbauen? In welchen Räumlichkeiten müssen Messungen der Beleuchtungsstärke durchgeführt werden? Durch die Darstellung aller Aufgaben auf digitalen Bauplänen oder in der klassischen Listenansicht lassen sich Aktivitäten in Gebäuden effizienter Planen. Die Verantwortlichen profitieren von einer einfacheren Organisation und Nachverfolgung von Arbeitsabläufen.
  • Alle Projekte sind auch Jahre nach Abschluss jederzeit abrufbar und lassen sich nach bestimmten Informationen durchsuchen. Sachverhalte lassen sich so auch zu einem späteren Zeitpunkt sofort nachvollziehen.
  • Protokolle inklusiver aller Daten und dem zeitlichen Verlauf der dazugehörenden Kommunikationsverläufe können per Fingertipp als PDF oder Excel-Datei exportiert werden. So stehen Unterlagen zu erbrachten oder fehlenden Leistungen für den Kontakt mit Kunden oder Auftragnehmern jederzeit zur Verfügung.
  • Dank praktischer Layoutfunktion können Protokolle und Tickets nach den eigenen Wünschen oder Anforderungen zusammengestellt Für den sofortigen Gebrauch stehen auch zahlreiche Vorlagen zur Verfügung.
  • Die Bedienung der Software ist intuitiv und auch für Anfänger innerhalb weniger Minuten zu erlernen.

 

PlanRadar wird von über 20.000 NutzeInnen in 43 Ländern für verschiedenen Einsatzbereiche wie Mängelmanagement, Aufgabenzuweisung, Baudokumentation, Beweissicherung, Due-Diligence, oder Zertifizierungen verwendet. Anwender und Anwenderinnen profitieren von einer satten Effizienzsteigerung. Im Durchschnitt verringert sich der wöchentliche Zeitaufwand pro Nutzer um 7 Stunden. Aktuell werden pro Woche weltweit mehr als 25.000 Projekte über die Software abgewickelt.

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