Blogartikel

Was kosten Baugutachter? – 3 Tipps für günstige Gutachten!

21.01.2020 | 10 min Lesedauer | Written by Simon

Die Zukunft der Bauleitung

Wie digitale Lösungen das Bauleitungswesen 2023 und darüber hinaus verändern werden

eBook

Ein erfolgreiches Bauprojekt wurde rechtzeitig sowie innerhalb des Budgets fertig gestellt und entspricht den vorgegebenen Standards. Häufig ist das jedoch nicht der Fall und Bausachverständige müssen das Objekt zur Lösung von Streitfragen einer genauen Prüfung unterziehen. Doch Baugutachter kosten mitunter viel Geld. Wir klären auf, mit welchen Kosten für Bausachverständige Sie rechnen müssen und wie Sie teuren Gutachten den Zahn ziehen.

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Wie viel Baugutachter kosten
  • Wie die hohen Kosten für Bausachverständige zustande kommen
  • Wie Sie die Kosten für Baugutachter nicht ausufern lassen
  • 3 Tipps, wie Sie den Erfolg Ihres Bauprojekts sicherstellen und gleichzeitig Geld bei Gutachten sparen

Baugutachter Kosten - 4 Faktoren sind entscheidend

Auflistung: Wie viel kosten Baugutachter?

Die anfallenden Kosten für Bausachverständige hängen von den Leistungen und der Qualifikation des Fachmannes oder der Fachfrau, aber auch von der Größe des Objekts und vom Standort ab. Entsprechend unterschiedlich hoch ist der Stundenlohn für einen Baugutachter, der von 70 bis 200 Euro reichen kann. Hinzu kommen Fahrspesen sowie die Kosten für die Anfertigung eines schriftlichen Gutachtens (40-60 Euro pro Seite).

LESETIPP: Die 9 wichtigsten Fragen & Antworten zu öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen

Folgende Angaben geben einen Überblick darüber, was ein Bausachverständiger kosten kann. Sie sind als Richtwerte zu verstehen:

  • Beauftragen Sie einen Baugutachter mit der Beweissicherung vor Baubeginn, sollten Sie für seine Arbeit zwischen 1.000 und 3.000 Euro einkalkulieren.
  • Die Kosten für einen Gutachter beim Hauskauf beginnen bei ungefähr 400 Euro für ein Einfamilienhaus. Umfasst die Beratungsleistung auch die Anfertigung eines schriftlichen Gutachtens, kommen nochmals 200-300 Euro
  • Ein Gutachten zur Mängelfeststellung in einem Objekt gibt es ab rund 700 Euro und ist unter anderem auch abhängig davon, wie viele Mängel im Gebäude ausgemacht werden.
  • Ein Gutachten über Schimmelbefall oder eine Luftkeimuntersuchung für ein Einfamilienhaus kostet zwischen 300 und 1.000 Euro, wobei die anfallenden Spesen stark davon abhängig sind, wie häufig Schimmel im Objekt auftritt.
  • Für Baugutachten im Fall von Wasserschäden, Sturmschäden, oder Hagelschäden müssen Sie mit Kosten von 1.000 bis 3.000 Euro rechnen.
  • Die Bauabnahme durch einen Bausachverständigen kostet:
    • Abnahme für einen Rohbau: ab 550 Euro
    • Abnahme eines Schlüsselfertigen Gebäudes: ab 750 Euro
    • Abnahme eines Gewerkes: ab 350 Euro
  • Eine baubegleitende Qualitätskontrolle kostet etwa 1-2% der Bausumme eines Objekts.
  • Für die Überprüfung von Bauplänen durch einen Gutachter müssen Sie rund 400-500 Euro an Kosten einkalkulieren.
  • Eine Sanierungs- oder Energieberatung durch einen Bausachverständigen schlägt mit 1.000-2.000 Euro zu Buche.
  • Die Wertermittlung einer Immobilie erfolgt ab einem Preis von 750 Euro.

 

LESETIPP: Wertgutachten einer Immobilie: Diese 5 Dinge sollten Sie wissen

Die Zukunft der Bauleitung

Wie digitale Lösungen das Bauleitungswesen 2023 und darüber hinaus verändern werden

Wieso kosten Baugutachter so viel?

Es gibt im deutschsprachigen Raum verschiedene Arten von Sachverständigen oder Gutachtern. Die von ihnen verlangten Preise gestalten sich abhängig von ihrer Zertifikation, fachlicher und praktischer Erfahrung und Qualifikation, sowie dem aktuellem Auftragsstand. Da sich bei keinem Bauprojekt Fehler vermeiden lassen, herrscht zudem ein anhaltender Bedarf an ihren Leistungen, was sich entsprechend auf die Kosten auswirkt.

Eine für den Projektverlauf oft entscheidende Rolle kommt ihnen im Streitfall zu, wenn Sachverhalte vor Gericht geklärt werden müssen. Landet ein Streitfall vor Gericht, indem eine Partei ein selbstständiges Beweisverfahren beantragt, zeigt sich häufig die Macht, die Sachverständige oder Gutachter heutzutage genießen. Dadurch, dass Richter in Tatsachenfragen die Fachkenntnisse fehlen, stützen sie sich auf die Beurteilungen gerichtlich zertifizierter Sachverständiger. Deren Arbeit entscheidet nicht nur über den Prozessverlust oder -gewinn, sondern auch über die Dauer eines Verfahrens. Und je länger so ein Prozess dauert, umso größer die Belastung des Budgets. Laut einem Bericht der Presse wird „ihre Macht immer größer, weil ihre Tätigkeit entgegen dem allgemeinen Trend immer weniger kontrolliert wird.“

LESETIPP: Gerichtliches Beweissicherungsverfahren bei Baumängeln einleiten – so geht’s richtig!

Wie Sie Kosten Sachverständiger nicht ausufern lassen und gleichzeitig den Projekterfolg sichern

Um die Kosten im vorgesehenen Rahmen zu halten ist es wichtig, zu jeder Zeit die Projektübersicht, ganz gleich ob Großprojekt oder Einfamilienhaus, zu behalten. Wir zeigen Ihnen 3 Tipps, wie Sie zukünftig die Notwendigkeit teurer Baugutachter vermeiden und gleichzeitig den Projekterfolg sichern können.

Tipp 1: Digitalisierung von Arbeitsprozessen hilft, teure Fehler zu vermeiden

Je größer ein Bauprojekt ist, desto mehr Leute sind meist involviert. Und je größer ein Vorhaben ist, desto größer ist damit auch das Potential für Fehler infolge schlechter Kommunikation und nicht optimierter Arbeitsprozesse. Denn ein Bauprojekt benötigt Planer, Ausführer, Hersteller, Lieferanten, Auftragnehmer, Juristen, etc. Interdisziplinäre Teams, die nicht nur an einem gemeinsamen Ziel, sondern auch miteinander an der Bewältigung von Herausforderungen arbeiten müssen.

Treten Fehler zu Tage, führen diese oft genug zu Baufortschrittverzögerungen und anderen Problemen, die letztendlich nur noch über teure Baugutachter und Juristen geklärt werden können. Die Beratung in solchen Fällen lässt Ihre Kosten explodieren. Gerade also im Bereich der Begutachtung einer Immobilie oder beim Thema Preis und erbrachten sowie nicht erbrachten Leistungen, können die Gemüter schnell mal überkochen. Die Vorteile, welche die Digitalisierung von Arbeitsprozessen mit sich bringt, liegen klar auf der Hand. Von transparenten Daten- und Informationstransfers und der lückenlosen Dokumentation von Sachverhalten profitiert nicht nur das eigene Unternehmen, sondern auch sämtliche Projektbeteiligte.

Balkendiagramm digitalisierungsgrad nach branchen

Quelle: welt.de

Das Problem dabei: Die Digitalisierung innerhalb der Baubranche ist im Schnitt noch nicht weit fortgeschritten. Die obige Grafik zeigt dies eindeutig auf. Dies liegt oft an der Bereitwilligkeit der Menschen sich mit ihr auseinanderzusetzen. Ohne ein branchenweites oder zumindest unternehmensweites Engagement für solch einen Kulturwandel, wird Innovation schwer angenommen. Im Allgemeinen hängen die Schnelligkeit und Effizienz, mit der interdisziplinäre Teams arbeiten, davon ab, wie schnell sie die Vorteile neuer Technologien annehmen und in Ihre Arbeitsweise integrieren können.

Aber wie jede andere Branche sucht auch die Bauindustrie ständig nach Lösungen, um die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken, Baugutachter zu vermeiden und gleichzeitig die Qualität beizubehalten. Im Großen und Ganzen gewinnt der branchenweite Kulturwandel in Richtung Digitalisierung stetig an Momentum.

Warum scheitern so viele Projekte?

Erfolg in der Bauindustrie bedeutet, gute Qualität, unter Einhaltung und Gewährleistung strenger Projekttermine, zu produzieren und dabei Kosten zu sparen. Doch neben einem Mangel an Digitalisierung lassen sich auch andere Gründe ausmachen, die den Erfolg von Bauprojekten negativ beeinflussen. Generell sinkt der Enthusiasmus im Laufe eines Projektes. Die konzentrierte Arbeitsweise ist zu Beginn eines Projektes meist höher als gegen Ende. Die Bedeutung der Fertigstellungsphase wird manchmal übersehen. Stellen wir uns ein zu 90-prozentig fertiggestelltes Gesamtprojekt vor. In diesem Stadium finden Sie in der Regel weniger Energie und Enthusiasmus als zu Projektbeginn vor. Dies rührt daher, dass Geschäftsbeziehungen eventuell aufgrund von Streitigkeiten, Änderungsaufträgen usw. sehr belastet sind oder gedanklich schon das nächste Projekt geplant wird. Arbeitsgruppen beginnen ihre Arbeit oft mit einem Hoch an positiver Energie, welches mit jedem weiteren Fall der Misskommunikation sinkt.

Wenn bis zum Abschluss des Projekts nur die gleiche Leidenschaft erhalten bliebe, würden viele Fehler vermieden und in Folge teure Gutachter unnötig. Darüber hinaus erinnern sich Projektbeteiligte selten daran, wie gut ein Projekt begonnen hat, das Ende jedoch bleibt präsent. Die Beratung und Begutachtung zu einer mangelhaft erbrachten Leistung, die am Ende des Projekts ins Auge fällt, kosten. Je größer das Projekt, desto mehr Mängel treten auf. Malen Sie sich die Kosten eines Bausachverständigen aus, der sich mit 200-300 Mängeln in einem Großbauprojekt befassen muss. Wenn jeder Euro zählt ist es schlecht, wenn Preise für Sonderleistungen wie Gutachter anfallen.

entstehende Kosten für Bausachverständige mit PlanRadar reduzieren

Tipp 2: Digitales Qualitätsmanagement als Schlüssel

Im Laufe eines Bauvorhabens ist es nicht immer einfach, im Detail auf alle Qualitätsmerkmale zu achten. Genau dieser Umstand führt im Nachhinein nicht selten zu der Notwendigkeit Baugutachter einzuschalten. In hohen Intervallen Qualitätskontrollen einzuplanen beeinflusst und behindert eventuell andere Zeitschienen bzw. Meilensteine. Im Bauwesen ist es jedoch trotzdem wichtig, jede einzelne Aktivität vor Ort überwachen zu können, statt viel Zeit für die Dokumentation im Büro zu investieren. Wir wissen, dass die Qualitätsprüfung am Haus präzise und nachvollziehbar sein sollte.  Aber ein intuitiv leichter Umgang mit dem zu erstellenden Dokument selbst ist ebenfalls wichtig. Wer mag es schon, durch unordentlichen Papierkram zu navigieren? Das ist der große Vorteil den Software-Lösungen wie PlanRadar ihren Nutzern bieten. Die Software hilft Ihnen dabei, Ihren Fokus auf die tatsächlichen Ereignisse vor Ort richten zu können, statt im Büro zeitraubenden Papierkram erledigen zu müssen.

LESETIPP: Alle Funktionen von PlanRadar im Überblick

Das Wertversprechen hier ist, dass mit Hilfe der PlanRadar Plattform den wichtigen Dingen wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden kann. Je mehr Zeit für das Wesentliche bleibt, desto weniger Fehler werden entstehen. So bleibt die Qualität der Arbeitsweise während der Projektphase hoch und die Prüfung derselben so effizient wie möglich. Die Arbeit mit externen Baugutachtern zu einem späteren Zeitpunkt wird Ihnen mit PlanRadar erspart.

Das Mängel- und Dokumentationsmanagement wurde für Benutzer sehr einfach und intuitiv gelöst, sodass eine Einschulung nicht notwendig ist. Benutzer können Qualitäten vor Ort überprüfen, Fehler vor Ort melden und sofort eine entsprechende Dokumentation erstellen. Das einzige Werkzeug, das ein Projektbeteiligter hierzu benötigt, ist sein Tablet, Handy oder Laptop. Aufgrund der cloudbasierten Technologie gehen Informationen nie verloren und sind jederzeit abrufbar. Sollte es zum Beispiel nach dem Auftreten von Baumängeln zu Streitigkeiten kommen, können Sie diese Daten einem Gutachter vorlegen und sich auf eine lückenlose Dokumentation stützen. Egal ob Einfamilienhaus oder Großprojekt, ein Verfahren samt Baugutachter kostet mehr als die Implementierung einer Software für Baudokumentation und Mängelmanagement.

Wie steuere ich mein Projekt Richtung Erfolg?

Um ein Projekt erfolgreich steuern zu können, müssen zuallererst Probleme erkannt und antizipiert werden. Hierzu benötigen Sie aussagekräftige Kennzahlen, Daten, Fakten, Studien, etc… Im Weiteren erfordert es die Kunst sämtliche Projektbeteiligte und deren Disziplinen miteinander zu verzahnen.

Für die Beurteilung des Projekterfolges müssen sich alle Beteiligten die Frage stellen, ob das fertig errichtete Gebäude Ihren Eigentümern, während der gesamten Lebensdauer, den erwarteten Nutzen bringt. Projekte, die nach Fertigstellung noch von Baugutachtern auf Mängelverdacht geprüft werden müssen, zählen nicht zu den künftigen Erfolgsgeschichten Ihres Unternehmens.

Ein erfolgreiches Projekt schafft auch immaterielle Vorteile. Denn eine große Investition hat einen enormen Einfluss auf die Umgebung und ihre Anlieger. Einzelne Projekte können sich positiv auf die Entwicklung des Ensembles, durch Designqualität und mehr, auswirken. Als Sprungbrett schaffen Großprojekte Tausende von Arbeitsplätzen und verbessern die Infrastruktur für die weitere Entwicklung einer ganzen Region. Wer sich für den Hauskauf oder ein eigenes Projekt interessiert, wird sich hierzu künftig an Sie wenden!

Tipp 3: Den Überblick behalten und somit den Projekterfolg sichern

Bauherren wissen, dass Sie manchmal mehrere Rollen pro Tag erfüllen müssen. Als Manager, Organisator, Auftraggeber und, und, und… . Dies erfordert die Fähigkeit eine Menge an Informationen aufnehmen und verarbeiten zu können. Wenn Sie nicht am Ball bleiben und bestimmte Informationen Ihnen gedanklich entgleiten, kann es stressig werden. Schlimmer noch, es könnte den Erfolg des Gesamtprojektes kosten! Mit der richtigen Mängel- und Dokumentationssoftware können Sie sicher sein, dass Sie von Anfang bis Ende alle Eventualitäten abgedeckt haben. Ersparen Sie sich so die Kosten für einen teuren Baugutachter.

Gemeinsam zum Erfolg

Keiner möchte in Geschäftsbeziehungen nur noch über Sachverständige und Gutachten kommunizieren, welche die Projektkosten in die Höhe treiben. Wer bereits einige Jahre an Berufserfahrung gesammelt hat, weiß wie wichtig es ist, dass alle Projektbeteiligten eine gesunde Kommunikationsbasis entwickeln. Dass das nicht einfach ist, liegt auf der Hand. Besonders dann, wenn Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen mit unterschiedlichen Branchenkulturen eine gemeinsame Teamkultur entwickeln müssen. Legen Sie daher von Anfang bis Ende Wert auf konstruktive Kommunikationsweisen. Nutzen Sie das Wissen aus früheren Projekten. Versuchen Sie das Team, das an dem Projekt arbeitet, kennenzulernen und definieren Sie klare Arbeitsprozesse am zu bauenden Haus, um Kosten zu sparen.

Achten Sie gleich zu Beginn darauf, dass alle Beteiligten eine Stimme bekommen und sich einbezogen fühlen. Im nächsten Schritt investieren Sie in die richtige Arbeitsplattform. Eine cloudbasierte Webplattform, die es Ihnen nicht nur erlaubt jederzeit und von überall den Projektstatus abzurufen, sondern auch immer Aufzeichnungen zu tätigen und diese zu kommunizieren, ist der Schlüssel. Es ist unumgänglich, dass der Zustand des Projektes ständig überprüft und verifiziert wird, um sicherzustellen, dass es den Endanforderungen und Erwartungen entspricht. Arbeiten sollten pünktlich erledigt werden und der Fokus auf den gesamten Lebenszyklus des Objekts gerichtet sein. Nur so wird es Ihnen möglich auch langfristig Regressforderungen durch Eigentümer, Bauherren oder Gutachter zu entgehen.

Egal, ob Sie im Zuge Ihres Projekts auf Bausachverständige zur Gebäudesanierung oder Gutachter setzen, die spezifische Mängel am Objekt beurteilen sollen: Profitieren Sie von der Digitalisierung bei der Kommunikation und Dokumentation rund um Bau- und Immobilienprojekte. Die Begutachtung von Haus, Wohnung und Mängeln durch Baugutachter kostet viele Euro. Gutachter sind in dieser Rechnung noch immer das stärkere Rad im Getriebe. Mit digitalen Helfern können Sie die Zahl auftretender Mängel verringern und den Arbeitsaufwand im Zuge von Begutachtungen reduzieren.

Starten Sie in 4 einfachen Schritten.

1. Benutzerkonto erstellen

2. Pläne hochladen

3. Benutzer einladen

4. Mobile App herunterladen