Die Bauindustrie steht vor einem Problem, dass nicht größer sein könnte: Dem Fachkräftemangel am Bau. So hängt doch der Erfolg einer Unternehmung, im Speziellen wenn es um den Bau eines Objektes geht, vor allem von den Leuten ab, die an genau diesem arbeiten.

Schulungsprogramme gibt es wie Sand am Meer. An Universitäten wird die nächste Generation Manager:innen herangezüchtet, ohne damit den eigentlichen Bedarf zu decken. Eine wachsende Branche braucht nicht nur eine leitende Spitze, sondern, und das ist am wichtigsten, starke Hände und Arbeitskräfte um Betriebe nach vorn zu bringen.

Bauunternehmen brauchen Fachkräfte, was aber wenn sich keine qualifizierten Mitarbeiter:innen finden lassen?

Wir klären Sie im Folgenden darüber auf:

  1. Weshalb es einen Fachkräftemangel am Bau gibt
  2. Welche Folgen aus dem Fachkräftemangel resultieren
  3. Welche Berufsgruppen aktuell gefragt sind
  4. Wie die Personalakquise trotz anhaltendem Fachkräftemangel funktioniert

Der Fachkräftemangel in der Baubranche ist seit Jahren Gegenstand von Diskussionen der Politik, Wirtschaft und Unternehmer. Immer wieder fällt auf, dass Berufe und Branchen mit größtem Fachkräftemangel einen deutlichen Unterschied in der Geschlechterverteilung besitzen. Um die Trägheit der Baukrise zu brechen und endlich Wachstum in die neuen Fachkräfte zu bringen, sind Aktivität und Handeln erforderlich. 

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Denn durch die Entscheidung für einen Beruf im Bauwesen entscheidet man sich für einen der wichtigsten und größten Wirtschaftszweige im DACH-Raum. Damit überbesetzte Führungspositionen nicht weiter sinnlos umkämpft werden und die Arbeitskräfte in den einzelnen Bauberufen wieder zulegen, bietet sich der Einsatz innovativer Technologie an. Sie steuert dabei nicht nur die Arbeitsabläufe und Mitarbeiter, sondern verbildlicht zudem leicht und übersichtlich die Aus- und Weiterbildung neuer oder junger aufstrebender Angestellter und Fachkräfte.

Warum gibt es einen Fachkräftemangel Bau?

Seit den 1990er-Jahren haben Politik, Wirtschaft und das Schulwesen alles daran gesetzt, eine universitäre Laufbahn einzuschlagen. Hintergrund dafür war ein überfüllter Arbeitsmarkt für Handwerker:innen und Dienstleister:innen. Bis heute wurden unzählige Kampagnen zur Anhebung des Bildungsniveaus von Bund und Unternehmen durchgeführt. Neben der positiven Effekte durch leichtere Zugänge für Schulabgänger:innen zu akademischen Berufen, haben wir seit Jahren mit negativen Effekten zu tun. Diese liegen in der Überalterung der beschäftigten Handwerker:innen und der landesweit zu geringen Nachfrage nach Ausbildungsberufen im klassischen Handwerk.

Während sich in Unternehmen für Stellen mit hohem Bildungsgrad ein hoher Technologieeinsatz finden lässt, sieht dies vor allem in kleinen und mittelständischen Handwerksbetrieben noch anders aus. Die Integration von Medien stellt dabei eine längst überfällige und für die heutigen Nachwuchsfachkräfte notwendige Verbesserung der Arbeitsatmosphäre dar.

Was bringt es in der Berufsschule, der Fachhochschule oder der Universität, mit neuesten Technologien zu arbeiten, wenn man das Gelernte nicht in der Anstellung anwenden kann? Mit digitalen Technologien lassen sich gleich mehrere Probleme mit einer Lösung abdecken. Eine Software kann auf dem Laptop ebenso einfach installiert werden wie auf mobilen Endgeräten mit Einsatz auf den Baustellen. Digitale Anwendungen können vom Ausbilder des Handwerksbetriebs dafür verwendet werden, Arbeiten zuzuweisen, deren Durchführung zu protokollieren und zu prüfen.

Da die Software auf den Geräten über WLAN oder Mobilfunkanbieter aktualisiert werden kann, muss der Ausbilder nicht zu jederzeit beim Auszubildenden sein und kann ihn stattdessen vom erfahrenen Arbeitskollegen beaufsichtigen lassen. Sobald es um Einsatz und Verwendung von berufsbezogener Software geht, fallen junge Erwachsene besonders positiv auf. Daher sollte man sich als Bauunternehmer:in genau diese Fähigkeiten zunutze machen.

Welche Folgen resultieren aus dem Fachkräftemangel?

Der Arbeitsmarkt zeigt eine ganz klare Lücke zwischen den Arbeitgebern aus dem Baugewerbe und den verfügbaren Arbeitnehmer:innen auf. Die Werbung um Nachwuchs findet mittlerweile immer offensiver statt und wird seitens des Bunds und der Handwerkskammern unterstützt. Viele Unternehmen müssen sich nun in Geduld üben und können offene Stellen nicht mit gesuchten Fachkräften besetzen. Vor allem in Familienbetrieben ist die Konsequenz oftmals, dass Jeder und Jede im Tagesgeschäft mehr zu leisten hat. Auch wenn die Auftragsbücher voll sind und noch voller sein könnten, bleibt die Arbeit liegen oder Projekte müssen abgelehnt werden. Weitere Negativeffekte liegen in viel längeren Durchführungsphasen und meist höheren Kosten für Kunden.

Aktuelle Fachkräftemangel Statistik: Bauindustrie und Berufsgruppen auf einen Blick

Was ist aktuell im Bauwesen gefragt? Die letzten Jahre haben einen regelrechten Notstand hervorgerufen. Denn in der Baubranche sind 2023 nahezu alle Handwerksberufe und Jobs mit akademischem Abschluss gefragt. Im Besonderen treten zudem Berufe aus der Nachhaltigkeit in die Baubranche ein:

  • Elektriker:in
  • Straßenbauer:in
  • Maler:in
  • Baugeräteführer:in
  • Facharbeiter:in Tief- oder Hochbau
  • Glasfassadenbauer:in
  • Stahlarbeiter:in

Nachhaltigkeit und Baubranche:

  • Solartechniker:in
  • Energietechniker:in
  • Energieberater:in
  • Elektroniker:in für Energie- und Gebäudetechnik
  • Ingenieur:in für energieeffizientes Bauen

Recruiting im Bauwesen: Baubranche kann endlich von Softwarelösungen profitieren!

Auf der Suche nach neuen Arbeitnehmer:innen überlegen Sie sich, ob Sie in Auszubildende und junge Erwachsene investieren möchten. Denken Sie längerfristig. Beziehen Sie nicht nur ausgebildete, erfahrene Fachkräfte in Ihre Personalplanung ein. Auf diese Weise kommen Sie in die Situation, sich Ihre Belegschaft über Jahre selbst aufzubauen und zu sichern. Statistiken belegen, dass zufriedene Auszubildende gerne langfristig beim Ausbildungsbetrieb verbleiben.

Was kann man nun dagegen tun? Einerseits kann man auf Kampagnen vertrauen, die sich an Schulabgänger:innen, Abiturienten und Abiturientinnen oder junge Erwachsene richten und eine Ausbildung im Handwerk bewerben. Weitere Möglichkeiten liegen in Veranstaltungen, die über Chancen und Perspektiven im Baugewerbe informieren. Nicht zu vergessen sind Praktika sowie Möglichkeiten, Probetage am Bau als Hospitant:in mitzuerleben. Der Frauenanteil im Baugewerbe belegt leider auch im Jahr 2023, dass noch lange keine Gleichstellung in Sicht ist. Wenn man also die Zielgruppe Frauen am Bau in den Fokus nimmt, wächst die Anzahl an potenziellen Fachkräften im Bau.

LESETIPP: Die 15 häufigsten Baumängel & oft gestellte Fragen und Antworten

Die meisten Arbeiten, die auf der Baustelle anfallen, werden von Bauarbeiter:innen unter Anleitung eines Poliers bzw. einer Polierin in Angriff genommen. Sie machen den größten Teil der Beschäftigten auf der Baustelle aus und unterstützen alle Facharbeiter in ihrem Tun. Gerade hier kann PlanRadar beim Fachkräftemangel am Bau eine große Unterstützung für Sie sein. Unsere Testversion steht Ihnen 30 Tage kostenfrei zur Verfügung!

Arbeiter glättet Betonboden

Was tun bei anhaltendem Fachkräftemangel 2023?

Eine Antwort auf den anhaltenden Fachkräftemangel bietet die Digitalisierung. Bausoftware wie PlanRadar kann durch eine Vielzahl an Funktionen für verschiedenste Bereiche auf dem Bau eingesetzt werden. Durch die Vergabe von Tickets können Aufgaben konkret an neue Angestellte vergeben werden. Die Bearbeitung der Aufgaben kann in Form von Sprachnachrichten, Bildern, Textinhalten und Einhaltung von Fristen in Echtzeit dokumentiert und vom Bauleiter oder Chef ausgewertet werden.  Anhand des prozentualen Bearbeitungsstands sind die Fortschritte und Arbeitsleistungen neuer Angestellter jederzeit nachvollziehbar. Änderungen an der Bearbeitung der Aufgaben werden auf Wunsch an alle Beteiligten mittels Benachrichtigungen mitgeteilt. Mit einer professionellen Bausoftware erhalten Sie eine optimale Hilfe, beweissichernde und lückenlose Dokumentationen der Arbeitsschritte Ihrer Arbeitnehmer zu erhalten und auch mit einem Mangel an Fachkräften profitabel bauen zu können.

Veraltete Muster bei der Personalakquise sofort entdecken & aufbrechen

  1. Räumen Sie der Suche nach neuen Fachkräften Zeit ein. Schreiben Sie Stellen frühzeitig aus. Dadurch erreichen Sie langfristig eine größere Bewerberzahl und Auswahl.
  2. Wecken Sie bei potenziellen Arbeitnehmern Interesse für Ihr Unternehmen. Schaffen Sie ein modernes Arbeitsklima, Anreize und vorrangig pünktliche Gehaltszahlungen.
  3. Formulieren Sie die Ausschreibung nicht zu engmaschig. Legen Sie sich nicht zu stark auf die Altersspanne, Erfahrungen und Fähigkeiten ein. Mit Schulungen und Weiterbildungen kann man neue Arbeitskräfte schnell auf das gewünschte Arbeitsniveau bringen.
  4. Setzen Sie zeitnah neue Medien ein und erreichen Sie auf diese Weise vor allem junge, qualifizierte Arbeitnehmer.
  5. Gründliche Bewerbungsgespräche helfen nicht nur einen oberflächlichen, sondern aussagekräftigen Eindruck zu erhalten.
  6. Behalten Sie das Thema der Gleichstellung im Blick und richten Sie Ihre Stellenausschreibung gezielt an weibliche Arbeitnehmer.
  7. Unter Verwendung der effizienten PlanRadar-Software können Sie Ihr Personal optimal einplanen und neue Arbeitnehmer direkt einpflegen. Verzeichnen Sie ab der Anstellung alle relevanten Informationen zum Arbeitnehmer und anstehende oder absolvierte Bildungsprogramme.
  8. Mit PlanRadar können Sie alle auf der Baustelle eingesetzten Angestellten notieren und alles, was sonst auf der Baustelle pro Tag anliegt.

Fazit: Der Weg in die sichere Zukunft für Ihr Unternehmen und Ihre Belegschaft

PlanRadar stellt mit seiner einzigartigen, effizienten Bausoftware Unternehmern im Bauwesen eine optimale Lösung vor. Aufgrund der Digitalisierung werden Sie bereits nach kurzer Zeit eine Effizienzsteigerung verzeichnen. Schwerpunkte der PlanRadar Software sind dabei die lückenlose Dokumentation aller Phasen und Schritte auf der Baustelle, egal, ob es sich um ein Einfamilienhaus oder ein Großprojekt handelt. Auch das konsistente Mängelmanagement trägt zur Produktivitätssteigerung bei.

Oft hört die Digitalisierung in der Baubranche bereits nach Planungsende auf. PlanRadar kann auch alle folgenden Schritte abdecken und avanciert damit zur optimalen Unterstützung für Bauleiter:innen. Beim Thema Fachkräftemangel bietet sich PlanRadar vor allem für die einfache Einarbeitung neuer Arbeitskräfte an. Testen Sie schon jetzt bei uns die 30-tägige Testversion der PlanRadar Software. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!