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Baudokumentation Software – Gute Karten im Prozess!

Der Ist-Zustand eines Planers und Architekten ist erschreckend: Die Rechtsprechung der vergangenen Jahre, sowie die Haftungspflichten seines Berufsstandes stellen ihn an eine Stelle, in der er sich am hintersten Ende der Schuldzuschreibungen wiederfindet. Schon eine kurze, themenbezogene Recherche lässt dies offenkundig werden. Wo aber liegt der vermeintliche Fehler des Architekten?

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Häufig ist ein sich im Prozess befindlicher Planer in der Nachweispflicht. Er muss beweisen, dass es sich bei dem Auftreten eines Mangels nicht um einen Fehler seiner Planung oder Bauaufsicht handelt. Entsprechend lückenlos müssen die Informationen der Baudokumentation und das Bautagebuch ausfallen, um sich aus der Haftung nehmen zu können.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen wie sich eine beweissichere Baudokumentation mit Hilfe einer Software auf den obigen Sachverhalt auswirkt und was PlanRadar für Sie zu tun im Stande ist.

Der Planer im Fokus der Öffentlichkeit

Auf der Suche nach dokumentierten Rechtsstreitigkeiten zwischen Architekten und anderen am Bau Beteiligten, bis hin zum Bauherrn, wird es deutlich. Die Tendenz dazu den Architekten in die Haftung zu nehmen und alle Verantwortung auf ihn abzuwälzen ist hoch. Nur selten ist von Fällen zu hören, in denen der Planer seine Rechte vertritt und vor Gericht mit Erfolg Position bezieht.

Die Baukultur scheint festgefahren. Durch prominente Negativbeispiele wie die Elbphilharmonie oder den Berliner Flughafen ist der Berufsstand des Architekten in den Augen der Öffentlichkeit mehr und mehr in Verruf geraten. Gelingt ein Bauvorhaben, ist die Abnahme Mängelfrei und bleibt dies auch innerhalb der fünfjährigen Gewährleistungspflicht des Architekten, finden Planer keinerlei Erwähnung. Schleichen sich aber Mängel ein, die nicht im Verschulden des Planers liegen, ist es von Bauherrenseite trotzdem stets zu aller erst der Architekt der zur Verantwortung gezogen wird.

„Darunter leidet zunächst einmal die Reputation von allen, die am Bau beteiligt sind. Das schwächste Glied in der Kette der Schuldzuschreibungen ist jedoch der Architekt. Dessen Haftungspflichten werden immer weiter ausgedehnt, während sein durch die HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) definierter Schutzbereich sowie seine Kontrollmöglichkeiten immer mehr beschnitten werden.“ – Gerhard Matzig, Süddeutsche Zeitung 2016.

Konsequenz dieser Tendenz innerhalb des Bauwesens ist, dass ein ganzer Berufsstand in der Krise steckt. Die Risiken sind groß und nicht selten geht es ans Eingemachte, die Existenz, einen Konkurs.

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Haftungspflichten und Haftungsdauer

Nach der Abnahme der Leistungen des Planers ist ihm grundsätzlich eine fünfjährige Haftungspflicht auferlegt. Sofern der Planer es beweisen kann, haftet er nicht für alle Mängel am Bauwerk. Haftungsrelevant werden nur diejenigen Baumängel, die durch eine ungenügende Planungsleistung entstanden sind.

Die Ursache kann sich aber über eine mangelhafte Planung bis hin zu einer fehlerhaften Bauüberwachung erstrecken. Erschwerend hinzu kommen Mangelfolgeschäden, bei denen die Haftungsdauer des Planers sich über 30 Jahre nach Abschluss seiner Leistungen erstreckt. Auch für die Verletzung von Nebenpflichten, die Beratung, Verschwiegenheit und Auskunft anbelangen, kann der Architekt bis zu 30 Jahre später noch in die Mangel genommen werden. Entsprechend groß ist die vom Planer zu tragende Verantwortung in der Herstellung eines Bauwerks.

„Dem Grunde nach kommt eine Haftung des Planers unter anderem dann in Frage, wenn seine Leistungen mit technischen Fehlern behaftet sind, das heißt, wenn seine Leistungen nicht den anerkannten Regeln der Technik/Baukunst entsprechen. Was Stand der Technik im Sinne der anerkannten Regeln der Technik/Baukunst ist, ergibt sich aus der Summe der technischen und handwerklichen Erkenntnisse, die von Theorie und Praxis als richtig und notwendig anerkannt sind. Dabei sind die schriftlich normierten Regeln der Technik/Baukunst, insbesondere die DIN-Normen, ein Unterfall hiervon. Diese begründen allerdings nur die (widerlegbare) Vermutung, daß sie dem Stand der Technik entsprechen.“

Und weiter:

„Gelingt es also, im Prozeß nachzuweisen, daß der Planer seine Aufgaben objektiv nicht ordnungsgemäß erfüllt hat, so haftet er auch für die aufgetretenen Bauschäden.“ 

Quelle: http://www.hoai.de/online/haftungsrecht.html.

Um sich absichern zu können, muss der Planer also selbst geeignete Maßnahmen ergreifen, um zu beweisen, dass er seinen Pflichten nachgekommen ist.

Der Planer als Sündenbock?

Was aber ist tatsächlich an den Vorwürfen dran, denen sich viele Architekten stellen müssen? Sind es tatsächlich immer Planungsfehler, die der Grund für Schäden am Bau sind? Ist es gerechtfertigt den Planer als Sündenbock und allverantwortlichen ins Visier zu nehmen? Um sich hierüber ein fundiertes Urteil bilden zu können, haben der Bauherrenschutzbund und das Institut für Bauforschung e.V. Hannover eine gemeinsame Expertenbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einer Pressemitteilung veröffentlicht.

Mängelursachen bei Neubauten

Quelle: bsb-ev.de

Die Untersuchung Mängelursachen bei Neubauten verdeutlicht: Es geht nicht nur um Planungsfehler! An 1. Stelle bezüglich Mängelursachen bei Neubauten sind Ausführungsfehler angeführt. Sie sind mehr als doppelt so häufig die Ursache des entstandenen Schadens, wie Planungsfehler. Selbst wenn der Bauherr oder Bauträger die Schuld beim Architekten suchen sollte, muss er als erste Instanz zwar herhalten, hat aber natürlich die Möglichkeit sich zu wehren. Was er dazu benötigt, ist eine beweissichere Dokumentation seiner Leistung und aller weiteren Prozesse auf der Baustelle.

Baudokumentation & Software! Aus zwei mach eins mit PlanRadar

Die PlanRadar Applikation für Ihr mobiles Endgerät – und auch über die Web-Plattform zugänglich – bietet eine Software, die sich auf die Baudokumentation und das Mängelmanagement konzentriert. Zum Erstellen einer digitalen Bauakte, die sie jederzeit binnen Sekunden abrufen können, brauchen Sie nun nicht mehr als Ihr Smartphone oder Tablet auf der Baustelle. Nach dem Hochladen Ihrer Baupläne als Pdf, Jpg oder Png Datei in der Übersicht, können Sie Abläufe chronologisch dokumentieren. Mit Hilfe der Funktion „Tickets“ machen Sie künftig direkte Anmerkungen im Plan, weisen diese den Verantwortlichen zu, überblicken Ihre Projekte und verfolgen den Erledigungsstatus.

Die Inhalte eines solchen „Tickets“ sind Ihren Bedürfnissen zugeschnitten. Informationen in Form von Fotos, Sprach- und Textanmerkungen sind genauso möglich wie das Vermerken von Fristen, Auftragnehmern, Prioritäten sowie Ausführungsstand.

Die Kommunikation mit allen Projektbeteiligten ist so intuitiv und einfach. Jeder der im Besitz eines Smartphones ist und am Projekt mitarbeitet, wird über seine Aufgaben in Kenntnis gesetzt und kann diese nach ihrer Erledigung im Protokoll dokumentieren und abhaken ohne Zeit zu verlieren. Ihnen stehen diese in einer Cloud gespeicherten Daten jederzeit zum Export als Pdf oder Excel-Datei zur Verfügung. Nutzen Sie sie für Ihre Berichte. Sie können die mobile App und Software für Ihr Büro jetzt 30 Tage lang gratis testen!

Der Haftungsausschluss ist auch für Architekturbüros eine der tragenden Säulen eines langfristig funktionierenden Geschäftsmodells. Wer nur daran interessiert ist, seine Projekte zeitnah abzuarbeiten, läuft Gefahr immer wieder in die Regresspflicht gerufen zu werden. In diesem Fall können die Mittel oder Daten fehlen, die notwendig sind, um sich adäquat verteidigen zu können. Architekten und Planer sind mit der passenden Softwarelösung für solche Eventualitäten gerüstet. Welche Größenordnung das Bauprojekt dabei hat, spielt keine Rolle. PlanRadar steht Ihnen hierbei vom kleinen Wohnhaus bis hin zum großen Firmensitz zur Seite.

 

Eine bauwirtschaftliche Krise

Die Auswertungen des Statistischen Bundesamtes zeigen es deutlich. Die Liste der nach Branchen sortierten Insolvenzen wird von der Bauwirtschaft angeführt.

Insolvenzverfahren Bauwirtschaft

Quelle: genesis.destatis.de

Dies ist eines der Probleme, denen sich PlanRadar verschreibt. Wenn es darum geht in diese Entwicklung einzugreifen, müssen die Mittel besser genutzt werden, die die Planer aus der Gewährleistung nehmen. Gemeint ist eine beweissichere und lückenlose Dokumentation der Abläufe und Verantwortlichen im Prozess und auf der Baustelle. Helfen Sie sich selbst dieser Entwicklung einen Riegel vorzuschieben und vor allem den Planern ihre Vertrauenswürdigkeit wieder zu geben. In den vergangenen Jahren ist bereits zu viel hiervon verloren gegangen.

2018 ist das Jahr in dem die Digitalisierung nun tatsächlich alle wirtschaftssparten abzudecken scheint. Ein Projekt zu erstellen, die Baustelle zu beaufsichtigen, ein Bautagebuch zu führen und dabei auch aus dem Büro stets den Überblick zu behalten, ist nicht leicht. Mobile Software Lösungen, mit denen Sie Ihre Daten und Informationen immer zur Hand haben, sowie mit allen Projektbeteiligten kommunizieren können, sind ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn Sie dies nun um eine beweissichere Dokumentation erweitern, arbeiten Sie mit PlanRadar. Erstellen Sie Ihre Berichte und ein konsistentes Bautagebuch mit unserer App, um sich bei Rechtsstreitigkeiten abzusichern.

Beweissichere Baudokumentation mit PlanRadar

Wenn Sie also an der aktuellen Misere des Bauwesens und im speziellen der in dem Berufsstand des Architekten ändern wollen, müssen Sie die besten Möglichkeiten zur eigenen Absicherung nutzen. Die beweissichere Dokumentation Ihrer Daten, Fotos und Informationen ist ein unabdingbarer Schritt.

PlanRadar erspart analoge Unterlagen und automatisiert die chronologische Baudokumentation für eine bessere Beweissicherheit und Ergänzung des Bautagebuchs im Fall der Fälle. Ersparen Sie sich die Zeit einer nachträglichen Beweisführung und sichern Sie sich jetzt mit unserer Software zur Baudokumentation ab.