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Wertgutachten Haus & Co: Verfahren, Kosten, wichtige Infos

1.000.000 Euro, 2.000.000 Euro, oder noch mehr? Wieviel ein Gebäude und Grundstück tatsächlich wert sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Lage spielt dabei ebenso eine Rolle, wie der Zustand eines Gebäudes. Zuverlässig den Immobilienwert schätzen können jedoch nur ein Fachmann oder eine Fachfrau. Das Wertgutachten einer Immobilie kann je nach Umfang ziemlich ins Geld gehen. Mit der Software-Lösung PlanRadar können Bauherren, Objektmanager und Investoren den Grundstein legen, um mit Immobilien bei Wertgutachten ein optimales Ergebnis erzielen.

Die folgenden 5 Punkte oder Fragen behandeln die wichtigsten Fakten zum Wertgutachten – Immobilien, Haus, Grundstück und alle damit verbundenen Aspekte der Bewertung werden darin ausführlich behandelt:

  • Wann und warum ein Wertgutachten bei Immobilien Sinn macht
  • Wie der Wert von Haus & Co. errechnet wird
  • Kosten und Arten von Wertgutachten
  • Wer eine Begutachtung durchführt
  • Wie digitale Helfer bei Gutachten Kosten sparen


Wertgutachten: Immobilien und Haus unter der Lupe

  1. Warum oder wann sollte man ein Wertgutachten für Immobilien durchführen?

a) Kurz gesagt profitieren Verkäufer am meisten von einem Wertgutachten: Immobilie, Haus und Grundstück werden einer genauen Prüfung unterzogen, damit ein realistischer Preis für das Objekt ermittelt werden kann. Somit dient ein Wertgutachten von Immobilien gegenüber potenziellen Käufern oder finanzierenden Banken als Argument für den veranschlagten Preis.

b) Die professionelle Einschätzung des Objektwerts kann aber auch für Käufer interessant sein. Denn so erhalten sie Aufschluss darüber, welche Mängel in einem Gebäude vorliegen – Fehler, die vor allem für Laien auf den ersten Blick oft nicht ersichtlich sind. Darüber hinaus lässt sich mit einem Wertgutachten fürs Haus auch die Frage klären, ob der vom Verkäufer verlangte Preis gerechtfertigt ist.

c) Darüber hinaus gibt es noch weitere Fälle, in denen eine Immobilienbewertung gefragt sein kann. Zum Beispiel zur Klärung der fälligen Erbschaftssteuer für ein Haus oder eine Wohnung.

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  1. Wie wird der Wert einer Immobilie errechnet?

Konkret spricht man in diesem Zusammenhang vom ermittelten Verkehrswert einer Liegenschaft. Laut Baugesetzbuch (BauGB) beschreibt der Begriff jenen Wert, der sich zum Zeitpunkt der Bewertung aus der Lage und Beschaffenheit eines Objekts ergibt. Was es dabei aber zu bedenken gilt: Der dabei erhobene Wert einer Immobilie beruht immer auf einer Schätzung durch den Gutachter oder die Gutachterin.

a) Verschiedene Faktoren fließen in die Ermittlung des Objektwerts mit ein:

  • Der allgemeine Zustand des Gebäudes – liegen Baumängel oder Schäden vor? Auf welchem Stand ist die Technische Gebäudeausstattung (TGA)? Wie steht es um die Energieeffizienz und wie gepflegt wirkt das Objekt?
  • Die Lage des Objekts – dieser Punkt berücksichtigt, wo sich ein Gebäude befindet, welchen optischen Eindruck die Immobilien in der Umgebung machen und wie sich die Region in absehbarer Zukunft entwickeln wird. So kann zum Beispiel für ein Haus in einer wirtschaftsstarken Region ein höherer Preis verlangt werden. Ebenfalls im Fokus: Die örtliche Infrastruktur, Verkehrsanbindung, vorhandene Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Schulen, etc.
  • Der Erschließungsgrad des Objekts: Ob Kanal, Internetanschluss, etc. vorhanden sind
  • Das Vorhandensein weiterer Werte wie Garagen, Gartenhäuschen oder Pools
  • Ebenfalls relevant für das Wertgutachten: Haus oder Immobilien weisen Schadstoffe im Boden oder Mauerwerk auf

 

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b) Es gibt drei Methoden, die laut „Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken“ (ImmoWertV) zur Immobilienbewertung herangezogen werden können: Ertragswertverfahren, Sachwertverfahren und Vergleichswertverfahren.

  • Das Ertragswertverfahren orientiert sich an den zukünftigen zu erwartenden Erträgen einer Immobilie und findet vor allem bei Mietobjekten Anwendung. Je höher der zu erwartende Ertrag einer Immobilie pro Jahr, desto höher ist der ermittelte Wert des Objekts.
  • Das Sachwertverfahren setzt sich aus dem Bodenrichtwert und dem Gebäudesachwert zusammen. Der Bodenrichtwert ergibt sich aus den durchschnittlichen Verkaufspreisen von Grundstücken in einer Region. Der Gebäudesachwert wird aus den Herstellungskosten eines Objekts minus des Wertverlustes durch Alter und Abnutzung berechnet.
  • Beim Vergleichswertverfahren wird das zu bewertende Objekt mit ähnlichen Immobilien aus der Umgebung verglichen, um einen Verkehrswert der Liegenschaft zu ermitteln.

 

Französische Bulldogge vor Designervilla

  1. Welche Arten von Wertgutachten für Immobilien gibt es und wie hoch sind die damit verbundenen Kosten?

Es wird zwischen drei Arten der Immobilienbewertung unterschieden. Welche Variante herangezogen wird, hängt von der Immobilie und den gegebenen Umständen ab.

a) Komplettgutachten bilden die umfassendste und detaillierteste Art der Verkehrswertermittlung. Ein Komplettgutachten wird von Gerichten, Behörden und Banken anerkannt. Der damit verbundene Aufwand schlägt sich in den Kosten nieder – der Preis beläuft sich auf bis zu mehreren tausend Euro. Hinzu kommt, dass die Anfertigung des Berichts in der Regel mehrere Wochen in Anspruch nimmt.

b) Das Kurzgutachten beschränkt sich auf die wesentlichsten Aspekte für ein Wertgutachten – Immobilie, Haus und Grundstück unterlaufen einer allgemeinen Einschätzung. Nur offenkundige Sachverhalte fließen in die Bewertung mit ein. Der Vorteil: Im Vergleich zum Komplettgutachten entstehen nur Kosten von einigen hundert Euro.

c) Darüber hinaus sind auch Online-Immobilienbewertungen möglich. Dabei handelt es sich um kein Gutachten – verschiedene Anbieter bieten auf ihren Seiten zum Teil kostenlose Schätzungen an, indem Interessenten Informationen zum Objekt (z.B. Größe in m², Postleitzahl) in einer Maske eintragen und auswerten lassen. Die Frage bleibt jedoch, wie zuverlässig die gemachten Angaben zur Bewertung sind. Als erster Ausgangspunkt für die Berechnung vom Verkehrswert einer Liegenschaft kann die kostenlose Immobilienbewertung aber durchaus in Betracht gezogen werden.

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  1. Wer führt das Wertgutachten einer Immobilie durch?

Ein Wertgutachten von Immobilien erfolgt durch Gutachterausschüsse, zertifizierte Sachverständige, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige und freie Gutachter. Bei den freien Sachverständigen ist zu bedenken, dass sie den Verkehrswert auf Basis ihrer Fachkenntnisse und Berufserfahrung ermitteln und nicht zertifiziert oder durch eine Kammer bestellt sind.

 

PlanRadar am Smartphone nutzen

  1. Wie profitiert der Prozess der Verkehrswertermittlung von der Digitalisierung?

Durch die Automatisierung von Vorgängen lässt sich viel Zeit und Geld sparen. PlanRadar ist eine Software zur Digitalisierung von Prozessen im Bau- und Immobilienwesen. Die App ist auf Android, iOS und Windows vom Smartphone bis zum Tablet für alle mobilen Endgeräte erhältlich. Weltweit wird sie von Unternehmen aus verschiedenen Bereichen für Aufgaben wie Mängelmanagement, Reporting, Beweissicherung, Aufgabenzuweisung, Due-Dilligence oder Zertifizierungen verwendet.

Auch für die Immobilienbewertung greifen Kunden zur App: Immobilien weisen zwangsläufig Baufehler und Mängel auf – mit PlanRadar werden alle damit verbundenen Leistungen und Aufgaben als Tickets auf digitalen Bauplänen verzeichnet und lückenlos dokumentiert. Protokolle lassen sich dank App mit wenigen Fingertipps erstellen und an den für das Wertgutachten einer Immobilie zuständigen Sachverständigen oder Gutachter weiterleiten. Das beschleunigt die damit verbundenen Arbeitsabläufe – denn so kann sich der Sachverständige bereits vor dem Ortsbesuch ein erstes Bild vom Zustand des Gebäudes machen.

Mit der PlanRadar App Immobilien effizienter bauen und übergeben

Für das österreichische Öl- und Gasunternehmen OMV errichtete DELTA in Schwechat bei Wien ein Bürogebäude. Der Bauträger streicht die Vorzüge der Software im Zuge des Projekts hervor: „Der Einsatz von PlanRadar erleichterte die Aufnahme von Mängeln im Zeitraum vor der Übergabe enorm, da das Erfassen intuitiv und das System selbstlernend ist. Wiederholungsmängel sind mit minimalem Aufwand qualitativ hochwertig erfasst. Die Nachbearbeitung der Mängel wird ebenfalls, im Gegensatz zu den konventionellen Mangelmanagementmethoden, effektiver und vor allem effizienter.“

Neben DELTA nutzen noch rund 20.000 weitere Kunden aus 43 Ländern die App für die Kommunikation und Dokumentation im Bau- und Immobilienwesen. Wöchentlich werden mit PlanRadar im Schnitt 25.000 Projekte vollzogen.